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Frauen an der Fakultät für Maschinenbau

Wer an der Fakultät für Maschinenbau studiert, hat sicher bemerkt, dass der Anteil der Studentinnen, Doktorandinnen und Professorinnen hier geringer ist als an vielen anderen Fakultäten. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Klar ist jedoch, dass Frauen gleichermaßen willkommen sind und wir uns besonders freuen, wenn sie sich für einen unserer Bachelor- oder Master- Studiengänge entscheiden und vielleicht sogar nach erfolgreichem Studienabschluss eine wissenschaftliche Laufbahn antreten.

Zahlen und Fakten

Der Anteil der Studentinnen ist in den fakultätseigenen Studiengängen nicht gleichmäßig verteilt. So waren beispielsweise im Wintersemester 2014/2015 11,6% aller ErstsemesterInnen im Bachelor Maschinenbau weiblich, wohingegen der Anteil im Bachelor Produktion und Logistik zum gleichen Zeitpunkt mit 22,9% deutlich höher war. Im interdisziplinären Bachelor Mechatronik, der gemeinsam mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik angeboten wird, war der Anteil noch etwas geringer als im Maschinenbau und betrug im Wintersemester 2014/2015 lediglich 9,2% weibliche Erstsemester. Von den Studierenden aller Semester im Bachelor Mechatronik sind 8,4% weiblich. Bachelor Nanotechnologie  23%, im Master der gleichen Fachrichtung fing jedoch im Wintersemester 2014/2015 keine Frau das Studium an. Am höchsten ist der Frauenanteil im Master Biomedizintechnik mit 40,9 % Studienanfängerinnen. 42% der Studierenden aller Master-Semester sind weiblich.

Im Jahr 2007 wurde für die Fakultät eine Zielvereinbarung getroffen, den Anteil der Studentinnen von 13 auf 15 % bis zum Jahr 2013 zu erhöhen. Dieses Ziel wurde leider verfehlt und der Anteil belief sich im Zieljahr weiterhin auf 13% bei den Studierenden. Bei den Doktorandinnen konnte die Zielvereinbarung erreicht werden und der Anteil auf 20% aller Promovierenden erhöht werden. Bei den Professorinnen konnte der Anteil von 6 auf 13% erhöht werden, womit die Zielvereinbarung von 20% jedoch noch lange nicht erreicht ist.

Tabelle 5: Entwicklung der Anteile von Frauen in den Qualifikationsstufen 2007-2013, Angaben in Prozent

 

Studentinnen

Doktorandinnen

Professorinnen

Fakultäten

Ist 2007

Ziel 2013

Ist 2013

Ist 2007

Ziel 2013

Ist 2013

Ist 2007

Ziel 2013

Ist 2013

Fakultät für Architektur und Landschaft

55

55

60

33

50

100

23

30

30

Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

30

40

32

14

30

23

4

21

14

Fakultät für Elektrotechnik und Informatik7

11

15

10

0

10

12

7

20

9

Juristische Fakultät

55

55

57

33

40

24

11

20

24

Fakultät für Maschinenbau8

13

15

13

15

20

20

6

20

13

Fakultät für Mathematik und Physik

33

40

30

21

30

16

5

20

8

Naturwissenschaftliche Fakultät

53

53

50

41

50

47

15

20

16

Philosophische Fakultät

64

60

63

63

50

44

34

15

48

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

44

50

51

35

40

26

11

20

20

 

Insgesamt

45

50

41

32

36

20

16

20

20

 (Quelle: LUH: Gleichstellungskonzept Offensive Gender & Diversity 2020. März 2014)

Die Zielzahl wurde daher von 20 auf 15% bis zum Jahr 2020 gesenkt. 2020 soll der Anteil der Studentinnen an der Fakultät 20% betragen. Der Anteil der Doktorandinnen soll sich um weitere 2% erhöhen.

Tabelle 7: Zielzahlen für den Zeitraum 2013-2020

 

 Studentinnen

 

Doktorandinnen

(mit abgeschl. Promotion)

Professorinnen

(inkl. Junior- professuren)

Zahl der

freiwerdenden Professuren

 

Fakultäten

 

Ist 2013

Ziel 2020

Ist  2013

Ziel 2020

Ist     2013

Ziel   2020

 bis 2020

 

% % % % % % n (Anzahl)

Fakultät für Architektur u. Landschaft

60

60

100

50

30

35

8

Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

32

40

23

25

14

15

2

Fakultät für Elektrotechnik und Informatik

10

15

12

15

9

13

5

Juristische Fakultät

57

57

24

30

19

25

1

Fakultät für Maschinenbau

13

20

20

22

13

15

1

Fakultät für Mathematik   und Physik

30

40

16

20

8

15

10

Naturwissen- schaftliche Fakultät

50

50

47

50

16

25

10

Philosophische Fakultät

63

63

43

50

48

50

14

Wirtschaftswissen-schaftliche Fakultät

41

50

25

30

20

25

6

Insgesamt

41

50

32

40

22

30

59

  (Quelle: LUH: Gleichstellungskonzept Offensive Gender & Diversity 2020. März 2014)

Angebote für den Studieneinstieg

Niedersachsen-Technikum

Abi oder Fachhochschulreife geschafft – und was nun? Viele junge Menschen entscheiden sich nach der Schule für ein Studium, aber nur wenige Frauen wählen ein technisches Studienfach wie beispielsweise Maschinenbau oder Elektrotechnik. Dabei fehlt es gerade im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an qualifizierten Fachkräften. Viele Abiturientinnen interessieren sich zwar für Naturwissenschaften und Technik, sind aber unsicher, ob ein MINT-Studium für sie das Richtige ist. Sie sind die Zielgruppe des Niedersachsen-Technikums, das ein Schnupperstudium im MINT-Bereich mit einem sechsmonatigen technischen Betriebspraktikum kombiniert.

Beteiligte Institute:

 

Mädchen-und-Technik-Kongress:

Bei dem Mädchen-und-Technik (MuT) Kongress können Mädchen und junge Frauen auf Einladung des Instituts für Mikroproduktionstechnik einen Tag lang ausprobieren, was Ingenieurwissenschaften so spannend macht.

Beteiligte Institute:

Selbsteinschätzung

"Frauen verstehen kein Mathe" – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Wissenschaftliche Studien zeigen  jedoch, dass das Gegenteil der Fall ist. Frauen, die an den besten deutschen technischen Hochschulen, den sogenannten TU9-Universitäten, ein Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik/Technologien) aufnehmen, weisen durchschnittlich eine bessere Abiturnote auf als ihre männlichen Kommilitonen (vgl. Ihsen 2010: 28 ff.). Dennoch trauen sich Männer ein Studium des Maschinenbaus eher zu als Frauen. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Fähigkeiten und Eignungen für ein Maschinenbaustudium keinesfalls an das Geschlecht gebunden sind. So schließen alle Geschlechter gleichermaßen erfolgreich den Bachelor ab und qualifizieren sich für interessante Masterstudiengänge. Zur besseren Einschätzung, ob die eigenen Leistungen zu einem Studium an unserer Fakultät befähigen, haben wir einen Selbsttest entwickelt.

Eine weitere zentrale Erkenntnis ist, dass Frauen ihre Studienleistung in den MINT-Fächern subjektiv signifikant schlechter einschätzen als ihre Kommilitonen dies tun. So schätzen 32% der Studenten ihre Leistungen "sehr gut" ein, wohingegen dieser Anteil bei Frauen weitaus niedriger bei 24,6% liegt (Ihsen 2010: 37). Dementsprechend bewerten mehr Frauen, nämlich 10,2%, ihre Leistungen als "sehr schlecht". Dies tun lediglich 6,5% der Männer in den MINT-Fächern. Somit befürchten Frauen häufiger den Anforderungen ihres Studiengangs nicht zu genügen. Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass wir Sie gerne vielseitig unterstützen und uns freuen, wenn Sie sich mit Fragen, ob sie das Studium weiter führen sollen, wie Sie ihre Leistungen verorten sollen, aber auch wie Sie ihre Leistungen verbessern können, an uns wenden und wir gemeinsam einen Weg für Sie entwickeln, wie sie mit Freude weiterstudieren. (Studienberatung: maiwaldmaschinenbau.uni-hannover.de)

 

 

Förderung und Beratung während des Studiums

Schrauben für Studentinnen

Wer sich für Autos interessiert und gerne an diesen herumschraubt, findet ein tolles Angebot bei der AKAKRAFT. Die AKAKRAFT bietet Ihnen einen praxisnahen Einstiegskurs in die Kfz-Welt an. Der Kurs richtet sich vorwiegend an Studentinnen. Teilnehmen können Interessierte ab dem ersten Semester.

Nächste Termine: 30.10., 17.00 Uhr, Halle der Akakraft, Gebäude 1108, Im Moore 11a

Der Kurs findet an fünf Donnerstagen im Oktober/November statt.

Anmeldung per Mail an
info@akakraft.de
Für weitere Informationen:
www.akakraft.de

 

Schweißkurs für Studentinnen

 

Ein großer Berg mit Fundstücken vom Schrottplatz wartet darauf, im handwerklich-kreativen Gestalten zu eigenwilligen Kreationen oder Nützlichem verarbeitet zu werden. Metall- und Stahlbearbeitung gilt oft immer noch als Männerdomäne. Dabei erfordert die Handhabung der Maschinen und die Technik des Schweißens geschlechtsunabhängiges Geschick und Feingefühl. In Schweißkursen für Studentinnen der LUH können der Umgang mit unterschiedlichen Metallverarbeitungsmaschinen und erste Techniken dieses besonderen Handwerks erlernt werden. Handwerkliche Vorerfahrungen werden nicht vorausgesetzt.

Die Termine für das zweite Halbjahr 2015 stehen in Kürze fest.

Anmeldung und Fragen bitte an: gleichstellungsbuerouni-hannover.de

 

fiMINT: Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

fiMINT ist ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das gemeinsame Ziel des dreijährigen Förderungsprojektes ist es, spezielle Qualifizierungsmaßnahmen für Nachwuchswissenschaftlerinnen anzubieten. mehr

 

Careerbuilding-Programm der Femtec 

Mit dem Careerbuilding-Programm gibt die Femtec gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft engagierten und ambitionierten Studentinnen das Werkzeug an die Hand, das heute neben hervorragendem Fachwissen nötig ist, um beruflich erfolgreich zu sein. mehr

 

Programm Team-Mentoring

Zentrale Elemente des Programms Team-Mentoring sind die Zusammenarbeit in der Mentee-Gruppe (Kompetenzteam) und die Gespräche zwischen der Mentee und einer Führungskraft aus Wissenschaft oder Wirtschaft (Mentorin oder Mentor). Die Teilnehmerinnen profitieren von dem regelmäßigen Austausch, dem Input des Coaches und der gegenseitigen Unterstützung im Teamprozess. mehr

 

Lösungsorientiertes Coaching
Gleichstellung – Studium – Beruf

Nicht selten stehen Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte, aber auch erfahrene Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor wichtigen beruflichen Entscheidungen, etwa in Bezug auf die eigene Zukunftsplanung. Auch können Konflikte am Arbeitsplatz die Arbeitsfähigkeit und -motivation beeinflussen. In einem individuellen, strukturierten Coaching können Lösungen und Perspektiven entwickelt werden. mehr

Schutz vor sexueller Belästigung

Die Leibniz Universität Hannover fördert die gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit der weiblichen und männlichen Beschäftigten und Studierenden. Sie legt Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der die Persönlichkeitsgrenze anerkannt und geachtet wird. Sexuelle Belästigung stellt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Menschen dar und kann deshalb nicht geduldet werden. mehr

Förderung während der Promotion und als Postdoc

An der Leibniz Universität Hannover gibt es diverse Graduiertenkollegs, die sich von der immer noch verbreiteten Individualpromotion unterscheiden. Bei einer Promotion in einem Graduiertenkolleg ist Ihre wissenschaftliche Arbeit in ein strukturiertes Programm eingebettet, welches gezielte Ausbildungsschulungen für Sie bereit hält. Auch ermöglicht ein Graduiertenkolleg den vereinfachten Zugang zu einem erstklassigen Forschungs- und Wissenschaftsumfeld. mehr

Wie weiter als Postdoc?

Hier finden Sie erste Hilfestellungen und Informationen rund um die Postdoc-Phase, zur individuellen Karriereberatung, beruflichen Zielfindung und Planung einzelner Etappen sowie zur systematischen Nachwuchsförderung. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nadine Pippel (nadine.pippelzuv.uni-hannover.de). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Regelmäßig bietet die Robert Bosch Stiftung das sogenannte Fast-Track-Programm für exzellente Wissenschaftlerinnen an. Das außergewöhnliche Weiterbildungsprogramm bietet Postdoktorandinnen die Chance, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln, um ihnen den Weg zur Spitze in Wissenschaft und Forschung ebnen. Der Bewerbungszeitraum wird regelmäßig erneuert. mehr

 

Die Deutsche UNESCO-Kommission und L’Oréal Deutschland vergeben in Partnerschaft mit der Christiane-Nüsslein-Volhard-Stiftung jährlich drei Förderungen à 20.000 Euro zur Förderung exzellenter Doktorandinnen mit Kindern. mehr

 

 

Die Alfred-Toepfer-Stiftung bietet Abschlussstipendien für Studierende und Promovierende aus Mittel- und Osteuropa unter 30 Jahren, die den Abschluss eines Studiums (außer Bachelor), eines Aufbaustudiums oder einer Promotion an einer Universität in Deutschland anstreben. Außerdem gibt es ein deutsch-französisches Förderprogramm für eine Promotion in einem der beiden Länder. mehr

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Herausragende Promotionsmöglichkeiten bieten auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit internationalem Renommee. Hierzu gehören die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., die mit ihren zahlreichen Instituten eine hervorragende Arbeitergeberin für Ingenieurinnen und Ingenieure mit Forschungsleidenschaft ist. Ebenso interessant sind die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. und die Helmholtz Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Auch die  zahlreichen Institute der Leibniz Gemeinschaft sind ein attraktiver Arbeitgeber für Forschungs- und Wissenschaftsinterssierte der Fakultät für Maschinenbau.

Frauen an der Fakultät für Maschinenbau

Wer an der Fakultät für Maschinenbau studiert, hat sicher bemerkt, dass der Anteil der Studentinnen, Doktorandinnen und Professorinnen hier geringer ist als an vielen anderen Fakultäten. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Klar ist jedoch, dass Frauen gleichermaßen willkommen sind und wir uns besonders freuen, wenn sie sich für einen unserer Bachelor- oder Master- Studiengänge entscheiden und vielleicht sogar nach erfolgreichem Studienabschluss eine wissenschaftliche Laufbahn antreten.

Zahlen und Fakten

Der Anteil der Studentinnen ist in den fakultätseigenen Studiengängen nicht gleichmäßig verteilt. So waren beispielsweise im Wintersemester 2014/2015 11,6% aller ErstsemesterInnen im Bachelor Maschinenbau weiblich, wohingegen der Anteil im Bachelor Produktion und Logistik zum gleichen Zeitpunkt mit 22,9% deutlich höher war. Im interdisziplinären Bachelor Mechatronik, der gemeinsam mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik angeboten wird, war der Anteil noch etwas geringer als im Maschinenbau und betrug im Wintersemester 2014/2015 lediglich 9,2% weibliche Erstsemester. Von den Studierenden aller Semester im Bachelor Mechatronik sind 8,4% weiblich. Bachelor Nanotechnologie  23%, im Master der gleichen Fachrichtung fing jedoch im Wintersemester 2014/2015 keine Frau das Studium an. Am höchsten ist der Frauenanteil im Master Biomedizintechnik mit 40,9 % Studienanfängerinnen. 42% der Studierenden aller Master-Semester sind weiblich.

Im Jahr 2007 wurde für die Fakultät eine Zielvereinbarung getroffen, den Anteil der Studentinnen von 13 auf 15 % bis zum Jahr 2013 zu erhöhen. Dieses Ziel wurde leider verfehlt und der Anteil belief sich im Zieljahr weiterhin auf 13% bei den Studierenden. Bei den Doktorandinnen konnte die Zielvereinbarung erreicht werden und der Anteil auf 20% aller Promovierenden erhöht werden. Bei den Professorinnen konnte der Anteil von 6 auf 13% erhöht werden, womit die Zielvereinbarung von 20% jedoch noch lange nicht erreicht ist.

Tabelle 5: Entwicklung der Anteile von Frauen in den Qualifikationsstufen 2007-2013, Angaben in Prozent

 

Studentinnen

Doktorandinnen

Professorinnen

Fakultäten

Ist 2007

Ziel 2013

Ist 2013

Ist 2007

Ziel 2013

Ist 2013

Ist 2007

Ziel 2013

Ist 2013

Fakultät für Architektur und Landschaft

55

55

60

33

50

100

23

30

30

Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

30

40

32

14

30

23

4

21

14

Fakultät für Elektrotechnik und Informatik7

11

15

10

0

10

12

7

20

9

Juristische Fakultät

55

55

57

33

40

24

11

20

24

Fakultät für Maschinenbau8

13

15

13

15

20

20

6

20

13

Fakultät für Mathematik und Physik

33

40

30

21

30

16

5

20

8

Naturwissenschaftliche Fakultät

53

53

50

41

50

47

15

20

16

Philosophische Fakultät

64

60

63

63

50

44

34

15

48

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

44

50

51

35

40

26

11

20

20

 

Insgesamt

45

50

41

32

36

20

16

20

20

 (Quelle: LUH: Gleichstellungskonzept Offensive Gender & Diversity 2020. März 2014)

Die Zielzahl wurde daher von 20 auf 15% bis zum Jahr 2020 gesenkt. 2020 soll der Anteil der Studentinnen an der Fakultät 20% betragen. Der Anteil der Doktorandinnen soll sich um weitere 2% erhöhen.

Tabelle 7: Zielzahlen für den Zeitraum 2013-2020

 

 Studentinnen

 

Doktorandinnen

(mit abgeschl. Promotion)

Professorinnen

(inkl. Junior- professuren)

Zahl der

freiwerdenden Professuren

 

Fakultäten

 

Ist 2013

Ziel 2020

Ist  2013

Ziel 2020

Ist     2013

Ziel   2020

 bis 2020

 

% % % % % % n (Anzahl)

Fakultät für Architektur u. Landschaft

60

60

100

50

30

35

8

Fakultät für Bauingenieurwesen und Geodäsie

32

40

23

25

14

15

2

Fakultät für Elektrotechnik und Informatik

10

15

12

15

9

13

5

Juristische Fakultät

57

57

24

30

19

25

1

Fakultät für Maschinenbau

13

20

20

22

13

15

1

Fakultät für Mathematik   und Physik

30

40

16

20

8

15

10

Naturwissen- schaftliche Fakultät

50

50

47

50

16

25

10

Philosophische Fakultät

63

63

43

50

48

50

14

Wirtschaftswissen-schaftliche Fakultät

41

50

25

30

20

25

6

Insgesamt

41

50

32

40

22

30

59

  (Quelle: LUH: Gleichstellungskonzept Offensive Gender & Diversity 2020. März 2014)

Angebote für den Studieneinstieg

Niedersachsen-Technikum

Abi oder Fachhochschulreife geschafft – und was nun? Viele junge Menschen entscheiden sich nach der Schule für ein Studium, aber nur wenige Frauen wählen ein technisches Studienfach wie beispielsweise Maschinenbau oder Elektrotechnik. Dabei fehlt es gerade im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an qualifizierten Fachkräften. Viele Abiturientinnen interessieren sich zwar für Naturwissenschaften und Technik, sind aber unsicher, ob ein MINT-Studium für sie das Richtige ist. Sie sind die Zielgruppe des Niedersachsen-Technikums, das ein Schnupperstudium im MINT-Bereich mit einem sechsmonatigen technischen Betriebspraktikum kombiniert.

Beteiligte Institute:

 

Mädchen-und-Technik-Kongress:

Bei dem Mädchen-und-Technik (MuT) Kongress können Mädchen und junge Frauen auf Einladung des Instituts für Mikroproduktionstechnik einen Tag lang ausprobieren, was Ingenieurwissenschaften so spannend macht.

Beteiligte Institute:

Selbsteinschätzung

"Frauen verstehen kein Mathe" – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Wissenschaftliche Studien zeigen  jedoch, dass das Gegenteil der Fall ist. Frauen, die an den besten deutschen technischen Hochschulen, den sogenannten TU9-Universitäten, ein Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik/Technologien) aufnehmen, weisen durchschnittlich eine bessere Abiturnote auf als ihre männlichen Kommilitonen (vgl. Ihsen 2010: 28 ff.). Dennoch trauen sich Männer ein Studium des Maschinenbaus eher zu als Frauen. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Fähigkeiten und Eignungen für ein Maschinenbaustudium keinesfalls an das Geschlecht gebunden sind. So schließen alle Geschlechter gleichermaßen erfolgreich den Bachelor ab und qualifizieren sich für interessante Masterstudiengänge. Zur besseren Einschätzung, ob die eigenen Leistungen zu einem Studium an unserer Fakultät befähigen, haben wir einen Selbsttest entwickelt.

Eine weitere zentrale Erkenntnis ist, dass Frauen ihre Studienleistung in den MINT-Fächern subjektiv signifikant schlechter einschätzen als ihre Kommilitonen dies tun. So schätzen 32% der Studenten ihre Leistungen "sehr gut" ein, wohingegen dieser Anteil bei Frauen weitaus niedriger bei 24,6% liegt (Ihsen 2010: 37). Dementsprechend bewerten mehr Frauen, nämlich 10,2%, ihre Leistungen als "sehr schlecht". Dies tun lediglich 6,5% der Männer in den MINT-Fächern. Somit befürchten Frauen häufiger den Anforderungen ihres Studiengangs nicht zu genügen. Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass wir Sie gerne vielseitig unterstützen und uns freuen, wenn Sie sich mit Fragen, ob sie das Studium weiter führen sollen, wie Sie ihre Leistungen verorten sollen, aber auch wie Sie ihre Leistungen verbessern können, an uns wenden und wir gemeinsam einen Weg für Sie entwickeln, wie sie mit Freude weiterstudieren. (Studienberatung: maiwaldmaschinenbau.uni-hannover.de)

 

 

Förderung und Beratung während des Studiums

Schrauben für Studentinnen

Wer sich für Autos interessiert und gerne an diesen herumschraubt, findet ein tolles Angebot bei der AKAKRAFT. Die AKAKRAFT bietet Ihnen einen praxisnahen Einstiegskurs in die Kfz-Welt an. Der Kurs richtet sich vorwiegend an Studentinnen. Teilnehmen können Interessierte ab dem ersten Semester.

Nächste Termine: 30.10., 17.00 Uhr, Halle der Akakraft, Gebäude 1108, Im Moore 11a

Der Kurs findet an fünf Donnerstagen im Oktober/November statt.

Anmeldung per Mail an
info@akakraft.de
Für weitere Informationen:
www.akakraft.de

 

Schweißkurs für Studentinnen

 

Ein großer Berg mit Fundstücken vom Schrottplatz wartet darauf, im handwerklich-kreativen Gestalten zu eigenwilligen Kreationen oder Nützlichem verarbeitet zu werden. Metall- und Stahlbearbeitung gilt oft immer noch als Männerdomäne. Dabei erfordert die Handhabung der Maschinen und die Technik des Schweißens geschlechtsunabhängiges Geschick und Feingefühl. In Schweißkursen für Studentinnen der LUH können der Umgang mit unterschiedlichen Metallverarbeitungsmaschinen und erste Techniken dieses besonderen Handwerks erlernt werden. Handwerkliche Vorerfahrungen werden nicht vorausgesetzt.

Die Termine für das zweite Halbjahr 2015 stehen in Kürze fest.

Anmeldung und Fragen bitte an: gleichstellungsbuerouni-hannover.de

 

fiMINT: Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

fiMINT ist ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das gemeinsame Ziel des dreijährigen Förderungsprojektes ist es, spezielle Qualifizierungsmaßnahmen für Nachwuchswissenschaftlerinnen anzubieten. mehr

 

Careerbuilding-Programm der Femtec 

Mit dem Careerbuilding-Programm gibt die Femtec gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft engagierten und ambitionierten Studentinnen das Werkzeug an die Hand, das heute neben hervorragendem Fachwissen nötig ist, um beruflich erfolgreich zu sein. mehr

 

Programm Team-Mentoring

Zentrale Elemente des Programms Team-Mentoring sind die Zusammenarbeit in der Mentee-Gruppe (Kompetenzteam) und die Gespräche zwischen der Mentee und einer Führungskraft aus Wissenschaft oder Wirtschaft (Mentorin oder Mentor). Die Teilnehmerinnen profitieren von dem regelmäßigen Austausch, dem Input des Coaches und der gegenseitigen Unterstützung im Teamprozess. mehr

 

Lösungsorientiertes Coaching
Gleichstellung – Studium – Beruf

Nicht selten stehen Studierende und wissenschaftliche Nachwuchskräfte, aber auch erfahrene Hochschulmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor wichtigen beruflichen Entscheidungen, etwa in Bezug auf die eigene Zukunftsplanung. Auch können Konflikte am Arbeitsplatz die Arbeitsfähigkeit und -motivation beeinflussen. In einem individuellen, strukturierten Coaching können Lösungen und Perspektiven entwickelt werden. mehr

Schutz vor sexueller Belästigung

Die Leibniz Universität Hannover fördert die gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit der weiblichen und männlichen Beschäftigten und Studierenden. Sie legt Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der die Persönlichkeitsgrenze anerkannt und geachtet wird. Sexuelle Belästigung stellt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Menschen dar und kann deshalb nicht geduldet werden. mehr

Förderung während der Promotion und als Postdoc

An der Leibniz Universität Hannover gibt es diverse Graduiertenkollegs, die sich von der immer noch verbreiteten Individualpromotion unterscheiden. Bei einer Promotion in einem Graduiertenkolleg ist Ihre wissenschaftliche Arbeit in ein strukturiertes Programm eingebettet, welches gezielte Ausbildungsschulungen für Sie bereit hält. Auch ermöglicht ein Graduiertenkolleg den vereinfachten Zugang zu einem erstklassigen Forschungs- und Wissenschaftsumfeld. mehr

Wie weiter als Postdoc?

Hier finden Sie erste Hilfestellungen und Informationen rund um die Postdoc-Phase, zur individuellen Karriereberatung, beruflichen Zielfindung und Planung einzelner Etappen sowie zur systematischen Nachwuchsförderung. Ansprechpartnerin ist Frau Dr. Nadine Pippel (nadine.pippelzuv.uni-hannover.de). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Regelmäßig bietet die Robert Bosch Stiftung das sogenannte Fast-Track-Programm für exzellente Wissenschaftlerinnen an. Das außergewöhnliche Weiterbildungsprogramm bietet Postdoktorandinnen die Chance, ihre Fähigkeiten und Kompetenzen weiterzuentwickeln, um ihnen den Weg zur Spitze in Wissenschaft und Forschung ebnen. Der Bewerbungszeitraum wird regelmäßig erneuert. mehr

 

Die Deutsche UNESCO-Kommission und L’Oréal Deutschland vergeben in Partnerschaft mit der Christiane-Nüsslein-Volhard-Stiftung jährlich drei Förderungen à 20.000 Euro zur Förderung exzellenter Doktorandinnen mit Kindern. mehr

 

 

Die Alfred-Toepfer-Stiftung bietet Abschlussstipendien für Studierende und Promovierende aus Mittel- und Osteuropa unter 30 Jahren, die den Abschluss eines Studiums (außer Bachelor), eines Aufbaustudiums oder einer Promotion an einer Universität in Deutschland anstreben. Außerdem gibt es ein deutsch-französisches Förderprogramm für eine Promotion in einem der beiden Länder. mehr

Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen

Herausragende Promotionsmöglichkeiten bieten auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit internationalem Renommee. Hierzu gehören die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V., die mit ihren zahlreichen Instituten eine hervorragende Arbeitergeberin für Ingenieurinnen und Ingenieure mit Forschungsleidenschaft ist. Ebenso interessant sind die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. und die Helmholtz Gemeinschaft deutscher Forschungszentren. Auch die  zahlreichen Institute der Leibniz Gemeinschaft sind ein attraktiver Arbeitgeber für Forschungs- und Wissenschaftsinterssierte der Fakultät für Maschinenbau.