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Anerkennung von im Ausland erbrachten Studienleistungen

Damit sich der Auslandsaufenthalt während des Studiums auch lohnt, sollten Sie sich bereits vor Ihrem Aufenthalt ausreichend über die Möglichkeiten der späteren Anerkennung der während des Aufenthalts erbrachten Studienleistungen informieren.

Vor dem Auslandsaufenthalt

       1.      Sie planen Ihren Studienaufenthalt im Ausland

2.      Sie lassen sich beim Prüfungsausschuss, bei der Studienberatung oder bei dem Austauschkoordinator eines Instituts beraten.

3.      Sie bewerben sich für ein Austauschprogramm über das jeweilige Institut. Bitte Informieren Sie sich rechtzeitig über die entsprechenden Bewerbungsfristen, die sich von Institut zu Institut unterscheiden können.

4.      Anschließend füllen Sie den Antrag auf Erstellung des Learning Agreements aus. Auf diesem Antrag tragen Sie alle Kurse ein, die Sie im Ausland belegen möchten. In der zweiten Spalte des Formulars tragen Sie die Veranstaltung an der LUH ein, für die Sie die erbrachte Leistung später anerkannt haben möchten. Dazu nutzen Sie die Modulbeschreibungen der LUH und der ausländischen Partneruniversität.

5.      Den Antrag auf Erstellung des Learning Agreements lassen Sie vom Prüfungsausschuss formal prüfen.

6.      Nach der Bestätigung des Prüfungsausschuss, dass eine formale Anerkennung möglich ist, suchen Sie den jeweiligen Fachprüfer auf. Vereinbaren Sie bitte vorab und rechtzeitig einen Termin mit dem Fachprüfer.

7.      Der Fachprüfer bestätigt Ihnen per Unterschrift, dass er die Absolvierung der Prüfungsleistung im Ausland sowie die spätere Anerkennung der erbrachten Leistung gutheißt.

8.      Das Formular reichen Sie vollständig unterschrieben wieder beim Prüfungsausschuss ein, welcher Ihnen anhand dessen das Learning Agreement ausstellt.

9.      Das Learning Agreement garantiert Ihnen die spätere Anerkennung der erbrachten Prüfungsleistungen für die von Ihnen ausgewählten Kurse. Es ist nur mit der Unterschrift des Prüfungsausschussvorsitzenden gültig.

Während des Aufenthalts

1.      An der Partneruniversität legen Sie das Learning Agreement der zuständigen Stelle vor und lassen sich Ihre Veranstaltungswahl bestätigen. Gegebenenfalls müssen Sie ebenfalls ein Transcript of Records vorlegen. Die jeweiligen Modalitäten erhalten Sie im Zuge des Bewerbungsverfahrens von der Partneruniversität mitgeteilt.

2.      Sollten sich während Ihres Aufenthalts Änderungen in Bezug auf Ihre gewählten Kurse ergeben, teilen Sie das schnellstmöglich dem Prüfungsausschuss mit, der sich über die Anerkennung mit dem dazugehörigen Fachprüfer berät.  Diese Rücksprache ist unabdingbar, damit die Anerkennung der geänderten Leistungen gewährleistet werden kann.

 

Nach dem Aufenthalt

1.      Nach dem Aufenthalt reichen sie das Learning Agreement zusammen mit dem Transcript of Records erneut beim Prüfungsausschuss ein. Dieser erkennt alle vorab vereinbarten, auf dem Learning Agreement vermerkten Leistungen an.

2.      Der Prüfungsausschuss leitet den Antrag an das Prüfungsamt weiter, das Ihre Leistungen entsprechend verbucht.

Wichtige Hinweise

  • Kümmern Sie sich selbstständig vor dem Aufenthalt um die Erstellung Ihres Learning Agreements. Planen Sie dafür genug Zeit ein und machen Sie rechtzeitig Termine mit den jeweiligen Fachprüfern.
  • Alle auf dem Learning Agreement bestätigten Kurse werden anerkannt, wenn die Richtigkeit vom Prüfungsausschuss vor dem Auslandsaufenthalt bestätigt wird.
  • Es gilt nur die Unterschrift des Prüfungsausschussvorsitzenden. Die Mitarbeiter der Institute können Sie bei der Auswahl der Kurse beraten, eine Unterschrift auf dem Learning Agreement ist aber nicht vorgesehen.
  • Bei einer Änderung Ihres Studienplans im Ausland (z.B. durch Änderungen des Angebots an der Partneruniversität) empfiehlt es sich, den Prüfungsausschuss frühzeitig zu kontaktieren und sich die Änderung schriftlich bestätigen zu lassen. So können Sie sicher sein, dass auch die veränderte Prüfungsleistunge nach wie vor anerkannt wird.
  • Die Fakultät für Maschinenbau erkennt nach der Lissabon-Konvention an. Die erworbenen Kompetenzen und der Inhalt sollten zu 70 % übereinstimmen; die erworbenen Creditpoints nicht über 25 % voneinander abweichen.