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Raed studiert Maschinenbau im Master und berichtet über seinen Auslandsaufenthalt an der Universitat Politécnica de Catalunya, Spanien.

 

Wie würden Sie Ihr Gastland in drei Worten beschreiben?

Es ist schwer diese Frage bezogen auf das ganze Land zu beantworten, da meine Erfahrungen nur auf Barcelona und Umfeld basieren. Ich habe bisher einige Orte besucht, wie Valencia, Zaragoza, Ibiza sowie die Costa Brava und basierend auf diesen Erfahrungen fallen mir zu der Frage folgende drei Worte ein: Temperamentvoll, Chaotisch, Gelassen

Was war Ihr bisher schönstes Erlebnis während des Aufenthaltes?

Wir haben uns ein Auto gemietet und einen Roadtrip durch die Costa Brava gemacht. Es gibt eine lange Straße, die direkt am Strand entlangläuft, wodurch es möglich war viele "geheime" Spots zu entdecken. Diese Aussicht, das klare Wasser und die Atmosphäre sind wirklich einzigartig!

Von welcher Erfahrung während des Auslandsaufenthaltes werden Sie zukünftig am meisten profitiert?

Hier kann ich keine spezifische Erfahrung nennen, es sind mehrere kleine Erfahrungen die einem im Gesamten sehr viel mitgeben. Beinahe jeder Tag gibt einem etwas mit, seien es die Menschen, die atemberaubenden Ausblicke, die extrem entspannenden Orte oder die bürokratischen Herausforderungen. All das ist anders als in Deutschland und bringt demnach andere Erfahrungen mit sich von denen man für die Zukunft profitiert.

Was sollte man in Ihrem Gastland auf jeden Fall ausprobieren?

Reisen und Orte kennen lernen, soweit es geht. Jeder Ort erzählt seine eigene Geschichte, sodass sogar nebeneinander liegende Städte sehr verschieden sein können (Tossa und lloret). Bezogen auf das Gesamte Land kann ich empfehlen in einer Gruppe ein Auto/Bus zu mieten oder die günstigen Ryanair Flüge zu buchen und einfach am Wochenende, an freien Tagen oder an Studientagen Orte zu besuchen. Dabei kann ich Valencia, Tossa de Mar, Tarragona, Ibiza, Menorca empfehlen, zudem hörte ich sehr viel positives von den Spaniern über San Sebastián, Zarautz und den Süden, sowie Andorra, Portugal und Marokko. 

Bezogen auf Barcelona kann ich neben den Partys und Events das Essen und die reizvollen Sehenswürdigkeiten empfehlen, ganz konkret:

  • Essen: Essens- und Sangriatour in der Carrer de Blai, Xurerría im Barrio Gótic, Mi Tierra Urge
  • Typische Sehenswürdigkeiten: Sagrada Familia und Casa Milá (von Gaudi), Park Güell, Barrio Gótic (Stadtviertel, Traditionell und kulturell), Tibidabo, Mont Juic, Arc del Triomf, Bunkers del Carmel, usw.
  • Events: Es gibt viele Events in Spanien/Barcelona, diese sind ziemlich aufregend, daher ist mein Tipp sich über Feiertage und Events in Barcelona und Umfeld (z.B. Zaragoza) zu informieren und daran teilzunehmen.

Was unterscheidet das Studium in Spanien von dem in Deutschland?

In vielen Fächern gibt es neben der finalen Klausur sogenannte midterm-Klausurn und Projektarbeiten. Ich habe hier folgende Erfahrungen gemacht:

  • Regelmäßig zum Unterricht gehen, fehlt man ein mal, ist es in einigen Fächern recht schwierig wieder reinzukommen.
  • Ein oder mehrere Labore/Berichte oder Projektarbeiten im Semester zu erledigen, z.B. in einem Fach, das ich zurzeit belege, bin ich verpflichtet an 2 Laboren teilzunehmen und jeweils 2 Berichte abzugeben sowie eine Midterm-Klausur zu schreiben, ein wissenschaftliches Poster über einen wissenschaftlichen Artikel zu erstellen, dieses alleine vor der Klasse 15 Minuten vorzustellen und zu verteidigen und eine Final-Klausur zu schreiben. 
  • Trotz so vieler Arbeit im Semester bleibt man stets am Ball und da es sich meistens um Gruppenarbeit handelt, ist es kaum anstrengend.