• Zielgruppen
  • Suche
 

Anhörungsverfahren

Was ist das?

Die Anhörung ist keine Prüfung, sondern eine verpflichtende Studienberatung. Zu einer Anhörung kommt es, wenn die erforderlichen 15 ECTS-Leistungspunkte im Semester nicht erreicht wurden. Voraussetzung ist, dass die Studierenden im betreffenden Semester immatrikuliert und nicht beurlaubt waren. 

Ziel des Anhörungsverfahrens

Ziel der Anhörung ist es, die Gründe für das Unterschreiten der Mindestpunktzahl zu verdeutlichen und die Studierenden gezielt dabei zu unterstützen, das Studium erfolgreich fortzusetzen. Durchgeführt werden die Beratungsgespräche von wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Oberingenieurinnen und Oberingenieuren oder Professorinnen und Porfessoren der Institute. Die Anhörungsbeauftragten geben konkrete Hilfestellungen zur effektiven Lernorganisation und sinnvollen Prüfungs- und Studienplanung. Bei komplizierteren Problemen wird an geeignete Beratungsstellen weiterverwiesen. Der Gesprächsverlauf wird protokolliert und dem Prüfungsausschuss weitergeleitet. In der Regel wird das Zählsemester zurückgestuft und die nicht bestandenen Prüfungen können nachgeholt werden. 

Während des Bachelorstudiums darf der Antrag auf eine Anhörung maximal drei Mal gestellt werden. Im Masterstudium sind maximal zwei Anhörungen möglich.

Das Anhörungsverfahren im Überblick

Ablauf

1. Wenn triftige Gründe vorliegen, kann jederzeit ein formloser Antrag an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Bei Bewilligung müssen in dem Semester keine 15 ECTS-LPs erbracht werden. 

2. Anfang Mai bzw. November werden die Studierenden schriftlich über das endgültige Nichtbestehen der Gesamtprüfung im vorangegangenen Semester durch einen EN-Bescheid informiert.

3. Innerhalb der gesetzten einmonatigen Frist nach Zustellung des Bescheides muss ein Antrag auf eine Anhörung gestellt werden. Lagen im Semester triftige Gründe für eine eingeschränkte Studierfähigkeit vor, muss zusätzlich zum Antrag auch Widerspruch eingelegt werden, um vom Verfahren zurückzutreten (siehe Liste triftige Gründe). Im Falle von Krankheit bitte Atteste ausstellen lassen und sammeln. Bitte beachten Sie, dass ein „gelber Schein” (AU) nicht ausreicht – es muss unbedingt ein Attest vorgelegt werden.

4. Nach Ablauf der einmonatigen Frist werden die Antragstellenden auf die Institute verteilt. Die Anhörungstermine werden in der Woche vor den Anhörungen im Prüfungsamt per Aushang bekannt gegeben.

5. Die Anhörungen finden in den Instituten statt. Kann der Termin nicht wahrgenommen werden, muss das Prüfungsamt vorab benachrichtigt werden.

6. Nach positivem Anhörungsverlauf werden die Studierenden vom Prüfungsamt für die Online-Prüfungsanmeldung freigeschaltet. Im Falle eines negativen Verlaufs entscheidet der Prüfungsausschuss in einer zweiten Anhörung über den Fortgang.

 

Welche triftigen Gründe können geltend gemacht werden?

Es können folgende triftige Gründe geltend gemacht werden:           

1. Krankheit (Nachweis: gesammelte Atteste)
Bedingungen und Zeiträume werden vom Prüfungsausschuss präzisiert. 

2. Chronische Erkrankungen und Behinderungen (Nachweis: amtsärztliches Attest)
Prüfungsausschuss erstellt Regularium zu Bedingungen und Zeiträumen.

3. Betreuung von Kindern unter 14 Jahren (Zu Beginn des jeweiligen Semesters – Nachweis: Geburtsurkunde und Melde- oder Haushaltsbescheinigung des aktuellen Kalenderjahres)

4. Angehörigenpflege im Umfang von mind. 20 WS (Nachweis: Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen) 

5. Leistungssport im Umfang von mind. 20 WS oder 6 Wochen im Prüfungszeitraum (Training für Olympia oder in einem Kader, Nachweis: Bescheinigung von der zuständigen Trainingseinheit)

6. Gremientätigkeit und Tätigkeit in studentischer Selbstverwaltung im Umfang von 40 Stunden im Monat (Nachweis: Bescheinigung des Gremiums)

7. Anderweitiges freiwilliges fachliches bzw. soziales Engagement im Umfang von mind. 20 WS (Nachweis: Bescheinigung der zuständigen Institution)

8. Kenntnisprüfungen (als Auflagen für das Masterstudium, zu erfüllen im 1. und 2. Semester) und vorgezogene Leistungen (im Bachelor für das Masterstudium)

Wenn inklusive der Kenntnisprüfungen oder vorgezogener Leistungen 15 CPs im Semester erreicht wurden gilt das Semesterziel als erreicht und das Anhörungsverfahren greift nicht. Genauso verhält es sich mit der Bachelorarbeit die evtl. im ersten Mastersemester noch zu Ende geschrieben wird. 

9. Praktikum im 1. Semester (Master)
Normalerweise Beurlaubung, die jedoch im ersten Mastersemester nicht möglich ist. 

10. Studienzeitverlängernde Folgen als Opfer einer Straftat (Nachweis: Anzeige bei der Polizei/Staatsanwaltschaft)

11. Tod von Angehörigen (Nachweis: Sterbeurkunde)

12. Asymmetrischer Auslandsaufenthalt (Nachweis: Bescheinigung des Auslandsaufenthaltes)

13. Studierende, die während des ersten Mastersemesters nach vorzeitiger Zulassung noch ihre Bachelorarbeit schreiben. (Anhörung wäre ungezählt und ist unnötig).

14. Alle Studien- und Prüfungsleistungen wurden bereits erbracht: Gegebenenfalls ist die Abschlussarbeit bereits angemeldet.

EN-Bescheid wird rechtskräftig, wenn...

  • der Antrag nicht oder nicht fristgerecht gestellt wurde.
  • zum Anhörungstermin unentschuldigt nicht erschienen wurde.
  • die Anzahl der möglichen Anhörungsversuche ausgeschöpft wurden und die Mindestpunktzahl erneut unterschritten wurde.

In diesen Fällen wird der EN-Bescheid rechtskräftig und die gesamte Bachelor- oder Masterprüfung gilt als endgültig nicht bestanden. Es folgt automatisch die endgültige...

                                               

Konsequenz:
Nach einer Zwangsexmatrikulation ist kein Studium der Fachrichtung Maschinenbau oder verwandter Studiengänge an deutschen Hochschulen mehr möglich.

Was ist das?

Die Anhörung ist keine Prüfung, sondern eine verpflichtende Studienberatung. Zu einer Anhörung kommt es, wenn die erforderlichen 15 ECTS-Leistungspunkte im Semester nicht erreicht wurden. Voraussetzung ist, dass die Studierenden im betreffenden Semester immatrikuliert und nicht beurlaubt waren. 

Ziel des Anhörungsverfahrens

Ziel der Anhörung ist es, die Gründe für das Unterschreiten der Mindestpunktzahl zu verdeutlichen und die Studierenden gezielt dabei zu unterstützen, das Studium erfolgreich fortzusetzen. Durchgeführt werden die Beratungsgespräche von wissenschaftlichen Mitarbeitenden, Oberingenieurinnen und Oberingenieuren oder Professorinnen und Porfessoren der Institute. Die Anhörungsbeauftragten geben konkrete Hilfestellungen zur effektiven Lernorganisation und sinnvollen Prüfungs- und Studienplanung. Bei komplizierteren Problemen wird an geeignete Beratungsstellen weiterverwiesen. Der Gesprächsverlauf wird protokolliert und dem Prüfungsausschuss weitergeleitet. In der Regel wird das Zählsemester zurückgestuft und die nicht bestandenen Prüfungen können nachgeholt werden. 

Während des Bachelorstudiums darf der Antrag auf eine Anhörung maximal drei Mal gestellt werden. Im Masterstudium sind maximal zwei Anhörungen möglich.

Das Anhörungsverfahren im Überblick

Ablauf

1. Wenn triftige Gründe vorliegen, kann jederzeit ein formloser Antrag an den Prüfungsausschuss gestellt werden. Bei Bewilligung müssen in dem Semester keine 15 ECTS-LPs erbracht werden. 

2. Anfang Mai bzw. November werden die Studierenden schriftlich über das endgültige Nichtbestehen der Gesamtprüfung im vorangegangenen Semester durch einen EN-Bescheid informiert.

3. Innerhalb der gesetzten einmonatigen Frist nach Zustellung des Bescheides muss ein Antrag auf eine Anhörung gestellt werden. Lagen im Semester triftige Gründe für eine eingeschränkte Studierfähigkeit vor, muss zusätzlich zum Antrag auch Widerspruch eingelegt werden, um vom Verfahren zurückzutreten (siehe Liste triftige Gründe). Im Falle von Krankheit bitte Atteste ausstellen lassen und sammeln. Bitte beachten Sie, dass ein „gelber Schein” (AU) nicht ausreicht – es muss unbedingt ein Attest vorgelegt werden.

4. Nach Ablauf der einmonatigen Frist werden die Antragstellenden auf die Institute verteilt. Die Anhörungstermine werden in der Woche vor den Anhörungen im Prüfungsamt per Aushang bekannt gegeben.

5. Die Anhörungen finden in den Instituten statt. Kann der Termin nicht wahrgenommen werden, muss das Prüfungsamt vorab benachrichtigt werden.

6. Nach positivem Anhörungsverlauf werden die Studierenden vom Prüfungsamt für die Online-Prüfungsanmeldung freigeschaltet. Im Falle eines negativen Verlaufs entscheidet der Prüfungsausschuss in einer zweiten Anhörung über den Fortgang.

 

Welche triftigen Gründe können geltend gemacht werden?

Es können folgende triftige Gründe geltend gemacht werden:           

1. Krankheit (Nachweis: gesammelte Atteste)
Bedingungen und Zeiträume werden vom Prüfungsausschuss präzisiert. 

2. Chronische Erkrankungen und Behinderungen (Nachweis: amtsärztliches Attest)
Prüfungsausschuss erstellt Regularium zu Bedingungen und Zeiträumen.

3. Betreuung von Kindern unter 14 Jahren (Zu Beginn des jeweiligen Semesters – Nachweis: Geburtsurkunde und Melde- oder Haushaltsbescheinigung des aktuellen Kalenderjahres)

4. Angehörigenpflege im Umfang von mind. 20 WS (Nachweis: Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen) 

5. Leistungssport im Umfang von mind. 20 WS oder 6 Wochen im Prüfungszeitraum (Training für Olympia oder in einem Kader, Nachweis: Bescheinigung von der zuständigen Trainingseinheit)

6. Gremientätigkeit und Tätigkeit in studentischer Selbstverwaltung im Umfang von 40 Stunden im Monat (Nachweis: Bescheinigung des Gremiums)

7. Anderweitiges freiwilliges fachliches bzw. soziales Engagement im Umfang von mind. 20 WS (Nachweis: Bescheinigung der zuständigen Institution)

8. Kenntnisprüfungen (als Auflagen für das Masterstudium, zu erfüllen im 1. und 2. Semester) und vorgezogene Leistungen (im Bachelor für das Masterstudium)

Wenn inklusive der Kenntnisprüfungen oder vorgezogener Leistungen 15 CPs im Semester erreicht wurden gilt das Semesterziel als erreicht und das Anhörungsverfahren greift nicht. Genauso verhält es sich mit der Bachelorarbeit die evtl. im ersten Mastersemester noch zu Ende geschrieben wird. 

9. Praktikum im 1. Semester (Master)
Normalerweise Beurlaubung, die jedoch im ersten Mastersemester nicht möglich ist. 

10. Studienzeitverlängernde Folgen als Opfer einer Straftat (Nachweis: Anzeige bei der Polizei/Staatsanwaltschaft)

11. Tod von Angehörigen (Nachweis: Sterbeurkunde)

12. Asymmetrischer Auslandsaufenthalt (Nachweis: Bescheinigung des Auslandsaufenthaltes)

13. Studierende, die während des ersten Mastersemesters nach vorzeitiger Zulassung noch ihre Bachelorarbeit schreiben. (Anhörung wäre ungezählt und ist unnötig).

14. Alle Studien- und Prüfungsleistungen wurden bereits erbracht: Gegebenenfalls ist die Abschlussarbeit bereits angemeldet.

EN-Bescheid wird rechtskräftig, wenn...

  • der Antrag nicht oder nicht fristgerecht gestellt wurde.
  • zum Anhörungstermin unentschuldigt nicht erschienen wurde.
  • die Anzahl der möglichen Anhörungsversuche ausgeschöpft wurden und die Mindestpunktzahl erneut unterschritten wurde.

In diesen Fällen wird der EN-Bescheid rechtskräftig und die gesamte Bachelor- oder Masterprüfung gilt als endgültig nicht bestanden. Es folgt automatisch die endgültige...

                                               

Konsequenz:
Nach einer Zwangsexmatrikulation ist kein Studium der Fachrichtung Maschinenbau oder verwandter Studiengänge an deutschen Hochschulen mehr möglich.

Wichtige Informationen und Erläuterungen zum Anhörungsverfahren