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Absolventenfeier der Fakultät für Maschinenbau 2019

Absolventenfeier der Fakultät für Maschinenbau 2019

© Anna-Kristina Bauer
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Am 13. Dezember 2019 fand im Lichthof der Leibniz Universität Hannover die Absolventenfeier der Fakultät für Maschinenbau statt.

Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Maschinenbau

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Prof. Dr.-Ing. Jörg Wallaschek, Dekan der Fakultät für Maschinenbau, der in seinen Begrüßungsworten nicht nur seine Freude für die Absolventinnen und Absolventen zum Ausdruck brachte, sondern ebenso am Beispiel der Evolution aufzeigte, das auch der Maschinenbau sich stetig anpasst und weiterentwickelt. So war dessen Evolution in den letzten Jahrzehnten bestimmt durch den Mikroprozessor und der Mikroproduktionstechnik. Zudem sind Maschinen intelligent geworden und die Menschen durch deren Einsatz in der Lage, die Umwelt immer kleinteiliger zu erschließen.

Ob das immer gut und sinnvoll ist, diese Frage beantwortete Prof. Wallaschek mit nein, da immer mehr ins Detail gehen zu immer weiteren Fragen führt und letztlich eine Lähmung in der Handlung hervorruft. Evolutionär betrachtet, muss man für sein Überleben, wenn einem ein Tiger gegenübersteht, nicht dessen Pupillen bis in die kleinste Facette erkennen können, den Tiger als Ganzes zu sehen reicht, um dann entsprechend zu handeln.

In diesem Sinne wünschte Prof. Wallaschek sich auch für die Absolventinnen und Absolventen, dass sie in allen Lebenssituationen die ausreichende Menge an Informationen haben, um eine richtige Entscheidung treffen und folgend handeln zu können.

Festrede 2019

Die Festrede hielt in diesem Jahr Christoph Böhm, Masterabsolvent am Institut für Kontinuumsmechanik, der sich und dem Auditorium die Frage stellte, was es eigentlich bedeutet, ein Absolvent bzw. eine Absolventin zu sein? „Früher“, so Böhm, „hieß es nach dem vollenden des 18. Lebensjahres, jetzt beginnt der Ernst des Lebens. Das Gleiche kriegte man dann nach dem Abitur und jetzt auch nach dem Hochschulabschluss gesagt. Doch was ist eigentlich der Ernst des Lebens?“

Nach Böhm bedeutet das, dass man mehr Verantwortung erhält und mit dieser auch ein bisschen mehr Freiheit und Identität. Mit der Vollendung des 18. Lebensjahres kann man beispielsweise einen Führerschein erwerben, im Studium bezieht man vielleicht seine eigene erste Wohnung. Auf jeden Fall, so Böhm, sollte man keine Angst vor dem Ernst des Lebens haben, sondern lieber seine Freiheit gestalten.

Verleihung der Urkunden und weitere Ehrungen

Die Verleihung der Urkunden übernahmen Frau Prof. Dr.-Ing. Birgit Glasmacher, Leiterin des Instituts für Mehrphasenprozesse und Prof. Dr.-Ing. Jörg Seume, Leiter des Instituts für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik. Wie auch im Jahr zuvor erhielten zuerst die Bachelorabsolventinnen und -absolventen ihre Urkunden und dann die ehemals Masterstudierenden.

Zudem wurden in einem separaten Slot noch die acht besten Absolventen ausgezeichnet, jene, die ihren Bachelorabschluss mit 2,0 oder besser, bzw. ihren Masterabschluss mit 1,5 oder besser gemacht haben. Die Auszeichnung übernahm der Studiendekan und Leiter des Instituts für Thermodynamik, Prof. Dr.-Ing. Stephan Kabelac.

Als besonderes Highlight gab es zwischendurch ein akrobatisches Intermezzo von der hannoverschen Kompanie CircO, die mit artistischen und musikalisch untermalten Einlagen das Publikum in Staunen versetzte. In seinen Abschlussworten brachte am Ende Prof. Seume unter anderem den Wunsch zum Ausdruck, dass die frischgebackenen Ingenieurinnen und Ingenieure hoffentlich das Richtige für sich finden und dass sie in der Zukunft die Verantwortung übernehmen werden, die der Ingenieurberuf mit sich bringt.

Verfasst von fk