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Preis des Präsidiums 2017

Preis des Präsidiums 2017

Foto (fk): Preisträger/-innen 2017

Am 07. Februar 2017 fand im Leibnizhaus die Prämierungsveranstaltung „Preis des Präsidiums“ statt, bei der 20 Studierende der Leibniz Universität Hannover für ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet wurden.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Professorin Elfriede Billmann-Mahecha, Vizepräsidentin für Lehre und Studium. In ihren freundlichen Begrüßungsworten gratulierte sie den Preisträgerinnen und Preisträgern und hob hervor, dass jede Wissenschaft nur von hellen Köpfen lebt.

Festrede: „Wie misst man Qualität – und wieso tut man es?“

Festredner war in diesem Jahr Professor Kurt Schneider, Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik, der mit seinem kurzweiligen Vortrag zum Thema „Wie misst man Qualität – und wieso tut man es?“ zeigte, dass Softwareprogrammierung nicht nur unterhaltsam sein kann, sondern sich auch aufs Leben übertragen lässt. „Qualität“, so Schneider, „ist nicht absolut, kann subjektiv sein und ist nicht einfach zu messen.“ In der Softwareentwicklung gibt es dafür ISO-Normen, welche die Qualität eines Produkts festlegen. Die Qualität soll Aufschlüsse darüber geben, ob man fertig ist, also die Ziele und der Vertrag erfüllt sind und somit Gewinn erzielt werden kann. In der Forschung greift man auf den sogenannten h-Index zurück, um die Qualität einer Wissenschaftlerin, eines Wissenschaftlers zu bestimmen.

In Bezug auf die Preisträgerinnen und Preisträger lassen sich aus einer Qualitätsbemessung vor allem drei Dinge festhalten:

  • Die Qualitätsbemessung führte dazu, dass sie in diesem Jahr ausgewählt wurden;
  • sie zeigt den Auserwählten auf, dass sie ihre Ziele erreichen können,
  • was wiederum Lust auf mehr und größere Ziele macht und das Selbstvertrauen stärkt.

Preisverleihung und Quiz

Insgesamt 20 Studierende aus allen neun Fakultäten der Leibniz Universität wurden mit einer Ehrenurkunde und einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro ausgezeichnet. Die Preisträgerin der Fakultät für Maschinenbau war in diesem Jahr Sarah Hartmann.

Schon fast Tradition bei der Veranstaltung ist es, einen Teil der erhaltenen Preisgelder für einen guten Zweck zu spenden. In diesem Jahr darf sich die Diakonie Hannover über Unterstützung freuen. Zur Ermittlung der Spendensumme veranstalteten die Preisträgerinnen und Preisträger ein Quiz, bei dem der ganze Festsaal mit eingebunden wurde. „Was sagt der zweite Hauptsatz der Thermodynamik umgangssprachlich über die Entropie aus?“ oder „Womit befasst sich das aus dem Marketing stammende AIDA-Modell?“ waren zwei der insgesamt 19 Fragen aus allen Fachbereichen, die es per Smartphone zu beantworten galt. Wurde eine nicht korrekt beantwortet, verringerte sich augenscheinlich die Höhe der Spende. Am Ende zählte natürlich der gute Zweck und jede Preisträgerin und jeder Preisträger steuerte einen Teil zum Erlös bei.

Mit einem Umtrunk und geselligem Beisammensein klang der Abend aus. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung durch das Urban Brass Quintett. Der Preis des Präsidiums wird seit 1995 einmal jährlich an 20 Studierende aller Fakultäten der Leibniz Universität Hannover durch selbige zusammen mit dem Freundeskreis der LUH/Christopf Kulemann Stiftung verliehen. Die Auswahl der Studierenden erfolgt dabei durch Vorschlag der Fakultäten. (fk)