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Unischnuppertag für (inter)nationale Schülerinnen und Schülern

Unischnuppertag für (inter)nationale Schülerinnen und Schülern

Feuertornado am ITV (Foto: lsw)

Im Rahmen des Unischnuppertages am Freitag, den 20. Januar 2017, haben die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Goetheschule Hannover sowie ihre Austauschpartnerinnen und -partner aus der Tschechischen Republik, Spanien und Frankreich die MINT-Fächer der Leibniz Universität Hannover genauer unter die Lupe genommen.

 

Für einen Tag ging es für die Schülerinnen und Schüler wie richtige Studierende in die Universität. Auf dem Lehrplan standen die Fächer Maschinenbau, Produktion und Logistik, Bauingenieurwesen, Geodäsie, Elektrotechnik, Informatik und Nanotechnologie. Ebenso durften ein Mensabesuch und eine Campustour nicht fehlen. Los ging es mit einer kurzen Einführung durch die Organisatorinnen Claudia Wonnemann (Maschinenbau), Inske Preißler (Elektrotechnik), Alexandra Lücke (Bauingenieurwesen) und Katrin Radatz (Nanotechnologie).

Alle warten gespannt, was sich wohl hinter den Türen des ITV verbirgt (Foto: lsw).

Danach lag es bei den Schülerinnen und Schülern, einen Interessenschwerpunkt für diesen Tag zu setzen. Es kam zur Gruppenbildung, da einige lieber in den Studiengängen Maschinenbau und Elektrotechnik, andere in Bauingenieurwesen und Geodäsie sowie Nanotechnologie Erfahrungen sammeln wollten.

Auf geht’s zur Universitätserkundung

Mit Claudia Wonnemann vorneweg startete die Maschinenbau- und Elektrotechnikgruppe ihre Tour. Erster Stopp war das Fachsprachenzentrum (FSZ), wo Leiter Klaus Schwienhorst die verschiedenen Sprachlernangebote der Leibniz Universität vorstellte. Weitere Anlaufstellen waren die Bibliothek, das International Office und das Otto-Klüsener-Haus.

Florian Tasche erklärt den Verbrennungsmotor (Foto: lsw).Den Schwerpunkt und die Highlights des Tages stellten die Labor-/Institutsbesuche dar. Im Institut für Technische Verbrennung (ITV) erklärte der wissenschaftliche Mitarbeiter Florian Tasche anhand eines Mercedes-A-Klasse-Motors wie Verbrennungsmotoren funktionieren, und wie mit ihnen Energie gewonnen werden kann. Anschließend wurde die Theorie an einem Feuertornadoexperiment verdeutlicht.

Besuch im Institut für Regelungstechnik

Nächstes Ziel für die Schülerinnen und Schüler war das Institut für Reglungstechnik (IRT), wo Senior Researcher Dr.-Ing. Torsten Lilge und sein Team ihnen die Arbeitsweise von Robotermaschinen in der Wirtschaft und den Greifmechanismus eines Roboterarms näher brachten.

Darüber hinaus erstürmte ein kleiner Roboter namens Robert die Herzen der Besucherinnen und Besucher. Robert wird seit einem Jahr für die Forschung und Lehre am IRT eingesetzt, und als er für seine jungen Gäste eine Tanzeinlage hinlegte, gab es kein Halten mehr: Jeder wollte ein Bild mit Robert.

Im IRT gab es einiges zu erkunden (Foto: lsw).

„Ich finde den Tag bisher echt super. Vor allem der kleine Roboter hat mir sehr gefallen, aber auch der Einblick in die Funktionsweise der Robotik. Ich möchte später mal Medizin studieren und auch dort spielt Robotik beispielsweise durch Prothesen eine große Rolle“, berichtet die 15-jährige Paulina, die die 9. Klasse des Goethegymnasiums besucht.

Am Ende des Tages lag hinter den Schülerinnen und Schülern ein Tag voller interessanter Experimente, neuen Erfahrungen und Mitmachaktionen, wo sie ihr eigenes Geschick, beispielsweise beim Brückenbau, unter Beweis zu stellen konnten. (lsw)