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Frauen an der Fakultät für Maschinenbau

Frauen an der Fakultät für Maschinenbau

Wer an der Fakultät für Maschinenbau studiert, hat sicher bemerkt, dass der Anteil der Studentinnen, Doktorandinnen und Professorinnen hier geringer ist als an vielen anderen Fakultäten. Die Gründe hierfür sind vielseitig. Klar ist jedoch, dass Frauen gleichermaßen willkommen sind und wir uns besonders freuen, wenn sie sich für einen unserer Bachelor- oder Master- Studiengänge entscheiden und vielleicht sogar nach erfolgreichem Studienabschluss eine wissenschaftliche Laufbahn antreten.

ANGEBOTE FÜR DEN STUDIENEINSTIEG

Niedersachsen Technikum

Viele junge Menschen entscheiden sich nach der Schule für ein Studium, aber nur wenige Frauen wählen ein technisches Studienfach wie beispielsweise Maschinenbau oder Elektrotechnik. Dabei fehlt es gerade im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) an qualifizierten Fachkräften. Viele Abiturientinnen interessieren sich zwar für Naturwissenschaften und Technik, sind aber unsicher, ob ein MINT-Studium für sie das Richtige ist. Sie sind die Zielgruppe des Niedersachsen-Technikums, das ein Schnupperstudium im MINT-Bereich mit einem sechsmonatigen technischen Betriebspraktikum kombiniert.

Beteiligte Institute:

Niedersachsen Technikum

Meet and Greet für Ingenieurinnen

Das Studiendekanat der Fakultät für Maschinenbau lädt Studienanfängerinnen regelmäßig zum Wintersemester zu einem "Meet and Greet" ein, bei dem Studierende aus höheren Semestern und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen Tipps und Tricks fürs Studium an die Hand geben.

SELBSTEINSCHÄTZUNG

"Frauen verstehen keine Mathematik" – dieses Vorurteil hält sich hartnäckig. Wissenschaftliche Studien zeigen  jedoch, dass das Gegenteil der Fall ist. Frauen, die an den besten deutschen technischen Hochschulen, den sogenannten TU9-Universitäten, ein Studium in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik/Technologien) aufnehmen, weisen durchschnittlich eine bessere Abiturnote auf als ihre männlichen Kommilitonen (vgl. Ihsen 2010: 28 ff.). Dennoch trauen sich Männer ein Studium des Maschinenbaus eher zu als Frauen. Unsere Erfahrungen zeigen jedoch, dass die Fähigkeiten und Eignungen für ein Maschinenbaustudium keinesfalls an das Geschlecht gebunden sind. So schließen alle Geschlechter gleichermaßen erfolgreich den Bachelor ab und qualifizieren sich für interessante Masterstudiengänge. Zur besseren Einschätzung, ob die eigenen Leistungen zu einem Studium an unserer Fakultät befähigen, haben wir einen Selbsttest entwickelt.

Eine weitere zentrale Erkenntnis ist, dass Frauen ihre Studienleistung in den MINT-Fächern subjektiv signifikant schlechter einschätzen als ihre Kommilitonen dies tun. So schätzen 32% der Studenten ihre Leistungen "sehr gut" ein, wohingegen dieser Anteil bei Frauen weitaus niedriger bei 24,6% liegt (Ihsen 2010: 37). Dementsprechend bewerten mehr Frauen, nämlich 10,2%, ihre Leistungen als "sehr schlecht". Dies tun lediglich 6,5% der Männer in den MINT-Fächern. Somit befürchten Frauen häufiger den Anforderungen ihres Studiengangs nicht zu genügen. Wir möchten Sie an dieser Stelle darauf aufmerksam machen, dass wir Sie gerne vielseitig unterstützen und uns freuen, wenn Sie sich mit Fragen, ob sie das Studium weiter führen sollen, wie Sie ihre Leistungen verorten sollen, aber auch wie Sie ihre Leistungen verbessern können, an uns wenden und wir gemeinsam einen Weg für Sie entwickeln, wie sie mit Freude weiter studieren.

FÖRDERUNG UND BERATUNG WÄHREND DES STUDIUMS

  • Schrauben für Studentinnen

    Wer sich für Autos interessiert und gerne an diesen herumschraubt, findet ein tolles Angebot bei der Akademischen Gruppe für Kraftfahrwesen an der Universität Hannover e.V. Die AKAKRAFT bietet Ihnen einen praxisnahen Einstiegskurs in die Kfz-Welt an. Der Kurs richtet sich vorwiegend an Studentinnen. Teilnehmen können Interessierte ab dem ersten Semester. Mehr erfahren Sie auf den Seiten von AKAKRAFT.

  • Schweißkurs für Studentinnen

    Ein großer Berg mit Fundstücken vom Schrottplatz wartet darauf, durch handwerkliches Gestalten zu eigenwilligen Kreationen oder Nützlichem verarbeitet zu werden. Metall- und Stahlbearbeitung gilt oft immer noch als Männerdomäne. Dabei erfordert die Handhabung der Maschinen und die Technik des Schweißens geschlechtsunabhängiges Geschick und Feingefühl. In Schweißkursen für Studentinnen der Leibniz Universität können der Umgang mit unterschiedlichen Metallverarbeitungsmaschinen und erste Techniken dieses besonderen Handwerks erlernt werden. Handwerkliche Vorerfahrungen werden nicht vorausgesetzt. Mehr erfahren Sie auf der Website des Hochschulbüros für Chancenvielfalt.

  • fiMINT: Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

    fiMINT ist ein Kooperationsprojekt der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität Clausthal, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das gemeinsame Ziel des dreijährigen Förderungsprojektes ist es, spezielle Qualifizierungsmaßnahmen für Nachwuchswissenschaftlerinnen anzubieten. Mehr erfahren Sie auf der Website der TU Braunschweig.

  • Careerbuilding-Programm der Femtec

    Mit dem Careerbuilding-Programm gibt die Femtec gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft engagierten und ambitionierten Studentinnen das Werkzeug an die Hand, das heute neben hervorragendem Fachwissen nötig ist, um beruflich erfolgreich zu sein. Mehr erfahren Sie auf der Website von Femtec.

  • Schutz vor sexueller Belästigung

    Die Leibniz Universität Hannover fördert die gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit der weiblichen und männlichen Beschäftigten und Studierenden. Sie legt Wert auf eine angenehme Arbeitsatmosphäre, in der die Persönlichkeitsgrenze anerkannt und geachtet wird. Sexuelle Belästigung stellt eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte von Menschen dar und kann deshalb nicht geduldet werden. Kontakt: Lisa Lotte Schneider (schneider@maschinenbau.uni-hannover.de).

FÖRDERUNG WÄHREND UND NACH DER PROMOTION

An der Leibniz Universität Hannover gibt es diverse Graduiertenkollegs, die sich von der immer noch verbreiteten Individualpromotion unterscheiden. Bei einer Promotion in einem Graduiertenkolleg ist Ihre wissenschaftliche Arbeit in ein strukturiertes Programm eingebettet, welches gezielte Ausbildungsschulungen für Sie bereit hält. Auch ermöglicht ein Graduiertenkolleg den vereinfachten Zugang zu einem erstklassigen Forschungs- und Wissenschaftsumfeld und bietet erste Hilfestellungen und Informationen rund um die Postdoc-Phase.

Graduiertenakademie

KONTAKT

M. Sc. Lisa Lotte Schneider
Studiengangskoordination
Leiterin des Studiendekanats
Adresse
An der Universität 1
30823 Garbsen
M. Sc. Lisa Lotte Schneider
Studiengangskoordination
Leiterin des Studiendekanats
Adresse
An der Universität 1
30823 Garbsen