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Absolventenfeier der Fakultät für Maschinenbau 2017

Absolventinnen und Absolventen Gruppenbild (Foto: Kai Löffelbein)

Am 15. Dezember 2017 lud die Fakultät für Maschinenbau ihre jüngsten Absolventinnen und Absolventen in den Lichthof der Leibniz Universität Hannover ein, um sie dort für ihren Abschluss in einem feierlichen Rahmen zu ehren.

 

 

Begrüßung durch den Dekan der Fakultät für Maschinenbau

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch Prof. Dr.-Ing. Jörg Wallaschek, Dekan der Fakultät für Maschinenbau, der den Absolventinnen und Absolventen nicht nur alles Gute für ihren weiteren Lebensweg wünschte, sondern gleichfalls deutlich machte, dass der Abschluss eines Studierenden auch immer eine Auszeichnung für die Fakultät ist. Zudem gab den jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren auch gleich noch zwei Ratschläge mit auf den Weg, die einen Appell an den gesunden Menschenverstand darstellen.

Mit Bezug auf den Autor Kurt Tucholsky, der einmal sinngemäß sagte, dass man sich von keinem Fachmann imponieren lassen solle, der einem erzählt, dass er eine Sache schon viele Jahre gleichmacht, da er sich auch viele Jahre lang irren kann, legte Prof. Wallaschek den Absolventinnen und Absolventen nahe, dass sie sich von keinem Pessimisten bei der Verwirklichung ihrer Pläne abhalten lassen sollen. „Dergleichen ist es ratsam“, so Wallaschek, „auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und sich nicht das Blaue vom Himmel versprechen zu lassen.“ Am Ende gilt es auf sein Herz zu hören und das zu tun, was einem Spaß macht und was man kann.

Verleihung der Urkunden und weitere Ehrungen

Die Verleihung der Urkunden übernahmen in diesem Jahr Prof. Dr.-Ing. Stephan Kabelac, Studiendekan der Fakultät für Maschinenbau sowie Prof. Dr.-Ing. Roland Lachmayer, Leiter des Instituts für Produktentwicklung und Gerätebau. Rund 170 Absolventinnen und Absolventen konnten an diesem Abend eine Urkunde entgegennehmen. Darüber hinaus erhielten die elf Besten einen gesonderten Preis für herausragende akademische Leistungen, welcher ebenfalls von Prof. Kabelac zusammen mit Frau Lisa Lotte Schneider, Studiengangskoordinatorin der Fakultät für Maschinenbau, überreicht wurde. Im Rahmen der Veranstaltung merkte Frau Schneider scherzhaft-kritisch an, „dass gute Noten so selten sind wie Sonnenschein in Hannover, was aber nicht mit dem vermeidlichen Unvermögen der Absolventinnen und Absolventen zusammenhängt, sondern mit den anspruchsvollen Anforderungen des Studiums.“

Abschlussworte des Studiendekans der Fakultät für Maschinenbau

Prof. Kabelac, der nicht nur Studiendekan, sondern auch Leiter des Instituts für Thermodynamik ist, bot bei seinen abschließenden Worten dem Auditorium einen kleinen Einblick in das Ingenieurstudium an einer deutschen Universität und stellte heraus, dass die Studierenden hier viele Freiheiten besitzen aber im Gegenzug auch mehr selbstständig arbeiten müssen.

Ferner zeigte ein Ausflug in die Thermodynamik, dass ein Studium vieles, aber nicht alles Lehren kann. So sind aus einer thermodynamischen Sichtweise Lebertran und Bier energetisch gleichwertig, aus einer lebenspraktischen Sicht unterscheiden sie sich allerdings in vielen Belangen: Geschmack, Farbe, Freude beim Einnehmen …

Diese Erkenntnis im Kopf behaltend sollten sich die frischgebackenen Ingenieurinnen und Ingenieure stets darüber im Klaren sein, dass sie für den Ingenieurberuf ein solides Wissen erlangt haben, dass es darüber hinaus aber noch weitere Sichtweisen gibt. Mit leichten Snacks und einem informellen Sektempfang klang der kurzweilige Abend aus. (fk)