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Der Technik-Salon präsentierte: Mikromobilität

Foto: Jördis Samland

Am Donnerstag, den 21. Juni 2018, fand im Produktionstechnischen Zentrum Hannover (PZH) in Garbsen die vom Technik-Salon organisierte Veranstaltung „Mikromobilität“ statt. Mehr als 20 Ausstellerinnen und Auststeller präsentierten ihre Mikromobile.

 

 

Interessante Alternative

Ob Einräder, Scooter, Faltroller oder Kabinenfahrzeuge, die Mikromobilität stellt eine interessante Alternative zum PKW dar, vor allem in Städten, wo eine hohe Verkehrsdichte und regelmäßige Parkplatzsuche zunehmend die Nerven reizen. Die Klein- bzw. Kleinstfahrzeuge benötigen wenig Platz, lassen sich oftmals zusammenklappen und elektrisch oder mit Muskelkraft antreiben.

Die Ausstellung

Auf der Ausstellung war eine Vielzahl von Fortbewegungsmitteln zu sehen, wie beispielsweise das Kwiggle-Bike, ein ultrakompaktes Faltrad aus Hannover, das ein fast aufrechtes Fahren ermöglicht und ab September für einen Preis von rund 1.450 Euro erhältlich sein soll. Wer dem Fahrradsattel gänzlich abgeschworen hat, der konnte anstatt eines Faltrads ebenso auf ein E-Longboard oder einen Tretroller steigen und damit nicht nur ordentlich Geschwindigkeit, sondern auch reichlich Distanz erzielen.

Teststrecke und Vorträge

Neben der Möglichkeit, auf einer Teststrecke besagte Mikromobile auch mal ausprobieren zu können, gab es im 30-Minuten-Rhythmus Vorträge passend zum Thema der Veranstaltung. Klaus Geschwinder von der Region Hannover etwa bot Einblicke in das Leuchtturmprojekt „Radschnellwege für die Region Hannover“. Wie sich zeigte, besteht ein großes Interesse, vor allem im städtischen Raum, für die Umsetzung, allerdings müssen bestimmte Auflagen erfüllt werden. So muss beispielsweise ein Radschnellweg, der in zwei Richtungen verläuft, 4,0 Meter breit sein und zusätzlich 2,5 Meter Gehweg enthalten.

Über „Baumaßnahmen rund um den Campus Maschinenbau“ informierte Dirk Peschel von der Stadt Garbsen das Auditorium. Vor allem die Überquerung vom PZH zum neuen Campus Maschinenbau sowie die Verkehrswege dorthin standen im Mittelpunkt der Vorstellung. Geplant ist eine breite höhengleiche Querung, die von zwei Kreisverkehren eingebettet ist. Auf Höhe des Campus soll der KFZ-Verkehr den Fußgängerinnen und Fußgängern untergeordnet sein. Eine direkte Bahnanbindung ist in jedem bisher erdachten Szenario derzeit unwirtschaftlich.

Alles in allem war es ein spannendes Event, das neue Impulse setzte und eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger zum neuen Campus Maschinenbau in Garbsen lockte. (fk)