Ein Projekt mit Strahlkraft
Die Initiative Leibniz blüht auf entstand aus der Idee von fünf engagierten Studierenden, die sich im Rahmen des Kurt-Alten-Exzellenz-Programms für naturnahe Lebensräume auf dem Universitätsgelände einsetzen. Seit fast einem Jahr arbeiten sie daran, die Biodiversität auf dem Campus nachhaltig zu stärken. Das ist ein wichtiges Anliegen, denn Klimawandel, Flächenversiegelung und Umweltgifte gefährden zahlreiche Insektenarten, die auf spezielle Pflanzen und Lebensräume angewiesen sind. Das Organisationsteam freut sich besonders darüber, dass so viele Menschen beim Projekt mitgewirkt und aktiv zum Artenschutz beigetragen haben.
Gemeinsam für den Artenschutz
Der Aktionstag stand ganz im Zeichen des gemeinsamen Handelns. Die Teilnehmenden säten regionale Wildblumensamen aus, walzten das Saatgut an und bauten Nisthilfen für Insekten. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: Es gab Getränke, Gegrilltes und passend zum Anlass köstlichen Bienenstich-Kuchen. Auch das Insektenbündnis Hannover, dem die Leibniz Universität angehört, war mit einem Informationsstand vor Ort und bot Einblicke in regionale Artenschutzprojekte.
Ein besonderes Highlight war der Einsatz von zwei Robotern des Instituts für Montagetechnik und Industrierobotik (match). Sie brachten das Saatgut präzise aus und zeigten eindrucksvoll, wie technische Innovation und Naturschutz miteinander verbunden werden können.
Unterstützung von Universität und Fakultät
Die Leibniz Universität Hannover übernahm die Kosten für die Vorbereitung der Flächen, während die Fakultät für Maschinenbau die weitere Finanzierung des Projekts sicherte. Die Studierenden hoffen, dass ihr Engagement Nachahmer*innen findet und künftig noch mehr Wildblumenwiesen auf Campusflächen entstehen.
Das Projekt Leibniz blüht auf zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsames Handeln für den Artenschutz nicht nur Wirkung entfaltet, sondern auch Begeisterung und Zusammenhalt schafft.
Quelle: leibniz_blueht_auf