SPP 2020 – Zyklische Schädigungsprozesse in Hochleistungsbetonen im Experimental-Virtual-Lab
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DFG-SPP-2020
Moderne Hochleistungsbetone ermöglichen filigrane, ressourcenschonende Bauwerke, deren geringes Eigengewicht jedoch zu erhöhter Schwingungsanfälligkeit führt. Besonders bei Brücken, Windenergieanlagen oder Maschinenfundamenten wirken enorme, wechselnde Belastungen. Das Schwerpunktprogramm 2020 erforscht, wie Hochleistungsbetone unter diesen Bedingungen ermüden und sich Schädigungen ausbilden. Ziel ist es, Materialdegradation mithilfe modernster experimenteller und numerischer Methoden zu erfassen, zu modellieren und vorherzusagen. Im „Experimental-Virtual-Lab“ arbeiten Baustoffwissenschaft und numerische Mechanik eng zusammen, um die Lebensdauer von Bauwerken zu verlängern und neue Anwendungsfelder für Beton zu erschließen.
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Ludger Lohaus | Förderung seit: 2017 |
Mehr Informationen: SPP 2020
SPP 2074 - Fluidfreie Schmiersysteme mit hoher mechanischer Belastung
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DFG-RPTU-SPP2074
Das Schwerpunktprogramm SPP 2074 untersucht, wie Reibung und Verschleiß in stark beanspruchten tribologischen Systemen ohne flüssige Schmierstoffe reduziert werden können. Statt Ölen oder Fetten kommen Festschmierstoffe zum Einsatz, die auf Bauteiloberflächen aufgebracht werden. Ziel ist es, die komplexen physikalischen und chemischen Prozesse beim Aufbau und Erhalt solcher Schichten zu verstehen – insbesondere in hochbelasteten Roll- und Wälzkontakten. Das Programm vereint Expertise aus Maschinenbau, Werkstofftechnik und Naturwissenschaften, um neue nachhaltige Schmierkonzepte zu entwickeln.
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Bernd Sauer | Förderung seit: 2018 |
Mehr Informationen: SPP 2074
SPP 2231: Effizientes Kühlen, Schmieren und Transportieren – Gekoppelte mechanische und fluid-dynamische Simulationsmethoden zur Realisierung effizienter Produktionsprozesse (FLUSIMPRO)
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FluSimPro SPP 2231
Das Schwerpunktprogramm „Effizientes Kühlen, Schmieren und Transportieren (FLUSIMPRO)“ (SPP 2231) der DFG untersucht, wie gekoppelte mechanische und fluiddynamische Simulationsmethoden zu nachhaltig effizienteren Produktionsprozessen beitragen können. Ziel ist es, den Einsatz von Kühlschmierstoffen gezielt zu optimieren, Energie zu sparen und Werkzeugverschleiß zu reduzieren. Forschende aus Produktionstechnik, Mathematik, Strömungs- und Strukturmechanik sowie Thermodynamik arbeiten dabei interdisziplinär zusammen.
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Dirk Biermann | Fördrung seit: 2020 |
Mehr Informationen: SPP 2231